INTERPANNONIAN CONCERT ASSOCIATION

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Leitbild

1990 realisierte Alois J. Hochstrasser die inter.pannon.music society, heute interpannon concert genannt. Der gemeinnützige Kulturverein signalisiert die historisch verwurzelte Zusammengehörigkeit des großpannonischen Raumes und baut auf grenzüberschreitendes, zwischenmenschliches Verständnis. So hat er sich den kulturellen Gedankenaustausch unterschiedlicher Völker und Nationen in einem gemeinsamen Europa zum Ziel gesetzt.

Interpannon Concert ist seit der Gründung Hauptveranstalter der Konzerte des Grazer Concertchores und des Orchesters der Pannonischen Philharmonie, welche sich aus Musikern aus Österreich, Ungarn, Kroatien und Slowenien zusammensetzen. In dieser Konstellation bestreitet das Ensemble seit langer Zeit 15 bis 20 Großkonzerte pro Jahr allein in Österreich. Das gemeinsame Musizieren in dem mehr als 250 aktive Mitglieder umspannenden Verein ermöglicht sowohl künstlerisch-kreativ als auch sozial eine intensive Symbiose unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Lebenseinstellungen.


Interpannonischer Concertverein

Das Orchester konzertiert großteils in Graz, Budapest und in Wien sowie in kleineren Städten im pannonischen Raum. Es erreicht ein Publikum von cirka 8000 Personen pro Jahr. Seit 1997 realisiert der Interpannonische Concertverein die Festival-Konzerte der “Internationalen Sommerphilharmonie Leoben“ (heute:„What a wonderful Europe“), seit 2000 die Orchesterkonzerte des “Güssinger Kultursommers” und Konzerte im Rahmen des „Klangraum Krems“. Darüber hinaus hat das Orchester seit seiner Gründung zahlreiche symphonische und chorsymphonische Gastkonzerte und Aufnahmen (für Radio, Schallplatten, CDs und DVDs) im In- und Ausland absolviert.

Das Orchester der Pannonischen Philharmonie hat es sich zur Mission gemacht, den europäischen Geist und die historisch verwurzelte Zusammengehörigkeit zu stärken und demonstrieren. Darin ist es ein außergewöhnliches kulturelles Dokument in Süd-Ost-Europa.

Gegründet wurde das Orchester 1990 von Alois J. Hochstrasser, der auch als künstlerischer Leiter und Chefdirigent agiert. Nur durch die jahrelange und freundschaftliche Zusammenarbeit ist es gelungen die hochwertige Qualität zu erlangen, welche heute geboten werden kann.

Gemeinsam strebt der Dirigent mit seinen Musikern nach dem Ziel, lebendige Musik zu machen, welche die Seele berührt.


Grazer Concertchor

Grazer Concert Chor

Der Grazer Concert Chor wurde im Jahre 1971 von Alois J. Hochstrasser in der Absicht gegründet, einerseits in Graz und in der Steiermark dem interessierten Publikum regelmäßig Chor-Orchester- Konzerte anzubieten, andererseits den vielen Mitgliedern des Concertchors die Möglichkeit zu bieten, hochwertiges Chor-Orchester Repertoire kennenzulernen, und bei Groß-Aufführungen mitzuwirken.

In seiner 40jährigen Tätigkeit ist der Grazer Concert Chor ein bedeutender Faktor im kulturellen Leben der Steiermark geworden und konnte ein treues Konzertpublikum gewinnen. Darüber hinaus hat er durch Konzertreisen, Schallplatteneinspielungen und CD-Produktionen, sowie durch Rundfunk– und Fernsehsendungen beachtliche internationale Anerkennung gewonnen. Im Jahr 2006 wurde der Grazer Concert Chor mit dem Grazer Stadtwappen ausgezeichnet.

Durch die Gründung des Partner-Vereins, der Chor-Orchester-Akademie Styria Classic, sowie die Partnerschaft mit dem Concert-Jugendchor, ist ein reger Austausch zwischen erfahrenen und jungen Stimmen gewährleistet. Auch aus Budapest und Wien werden regelmäßig ChorsängerInnen zur Teilnahme geladen.

In dieser Form, einerseits als Kulturplattform im pannonischen Raum, andererseits als Kooperations-Ensemble zwischen „Jung und Alt“, hat der Grazer Concert Chor als Chor einen einzigartigen und unvergleichlichen Status erreicht. Zu dem umfangreichen Repertoire, das Werke aus der Klassik bis zum 20. Jahrhundert beinhaltet, zählen die Ode „An die Freude“ aus der Neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven, „Missa Solemnis“ und „Fidelio“, „Chichester Psalms“ von Leonard Bernstein, Motetten und „Te Deum“ von Anton Bruckner, Requiem von Gabriel Fauré, „Orfeo ed Euridice“ von Christoph Willibald Gluck, „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn, „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart, „Carmina Burana“ von Carl Orff, „Das Buch mit Sieben Siegeln“ von Franz Schmidt.

Unser Motto: Wir singen gerne. Gemeinsam. Mit hohem Anspruch.


Künstlerischer Leiter

Alois J. Hochstrasser

Alois J. Hochstrasser

Alois J. Hochstrasser ist Gründer, Mentor und Chefdirigent des Orchesters der Pannonischen Philharmonie, hat die künstlerische Gesamtleitung des Grazer Concertchors, sowie die Musikdirektion der „interpannon concert“ und „Styria Classic“ inne. Er studierte u.a. an der Universität und an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Hans Gillesberger und Hans Swarovsky; später folgten intensive Studien bei Sergiu Celibidache.

Er ist Gründer und Leiter zahlreicher Festspiele, Musikwochen und Sommerakademien, wie den Internationalen Orchesterwochen Erl (heute: Tiroler Festspiele Erl), die er bis 1998 leitete. Unter anderem gründete er die Steirische Gesellschaft der Musikfreunde und das Grazer Symphonische Orchester. In Zusammenarbeit mit dem Lions Club Hartberg leitete er fünfundzwanzig Jahre das jährliche Herbstkonzert in der Stiftskirche Vorau; weiters dirigierte er einige Jahre Orchesterkonzerte im Rahmen des Güssinger Kultursommers.

Zu seinem umfangreichen Schaffen zählen zahlreiche Gastdirigate in vielen Ländern Europas, in den USA und in Südafrika, mit Orchestern wie der Erfurter Philharmonie, der Philharmonia Hungarica, der National Youth Philharmonic South Africa, der Lawton Philharmonie, der Staatskapelle Weimar, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, dem Züricher Philharmonieorchester u.v.m. Ebenso wie Film-. TV-, CD- und Rundfunkaufnahmen, wie z.B. die Erstaufnahme von Franz Schmidts „Buch mit sieben Siegeln“ und Hans Pfitzners „Das Dunkle Reich“.

Seit 1997 agiert Hochstrasser außerdem als künstlerischer Leiter des überregional bekannten Classic – Festivals Internationale Sommerphilharmonie Leoben in der Obersteiermark.

Gemeinsam mit dem Orchester der Pannonischen Philharmonie, dem Grazer Concert Chor, dem Grazer Concert Jugendchor und in Partnerschaft mit anderen Spitzenchören aus dem pannonischen Raum und aus der Steiermark bietet er ein breitgefächertes Musikprogramm mit symphonischen und chorsymphonischen Konzerten, wie auch Opern, Oratorien und Filmmusik höchster Qualität.

Für seine künstlerischen Verdienste erhielt er viele Auszeichnungen, unter anderem verlieh ihm der Bundespräsident der Republik Österreich das Große Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft Erster Klasse. 2001 verlieh ihm der Senat der Stadt Graz das Ehrenzeichen der Landeshauptstadt in Gold und im Juni 2006 der Landeshauptmann für Steiermark das große Ehrenzeichen des Landes Steiermark. 2009 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Leoben. 2011 überreichte ihm Landeshauptmann Voves das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark.

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