INTERPANNONISCHER CONCERTVEREIN

Franz Schmidt –
Das Buch mit sieben Siegeln

KURZINFORMATION

Das Werk gilt neben der Oper „Notre Dame“ als bedeutendstes Vokalwerk von Franz Schmidt und als bedeutendstes Oratorium des 20.Jahrhunderts. Es entstand in den Jahren 1935-37 und wurde am 15. Juni 1938 mit dem Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde und den Wiener Symphonikern uraufgeführt.

In diesem Oratorium wurden Texte aus dem Neuen Testament, konkret aus der Offenbarung des Johannes, über die Apokalypse vertont. Es geht um ein Buch, verschlossen mit 7 Siegeln, die von einem Lamm (Jesus) der Reihe nach geöffnet werden. Die ersten vier sind als „apokalyptische Reiter“bekannt, sie bringen Krieg, Hunger, Pest und Tod über die Welt. Letztlich erfolgt mit der Überwindung des Satans durch Christus die Vollendung des Reiches Gottes.

Franz Schmidt (1874 – 1939) war der führende Vertreter einer nachromantischen österreichischen Schule. Ohne den Boden der Tradition zu verlassen, entwickelte er als Gegenpol zur „Wiener Schule“ (A.Schönberg, A.Berg) besonders in seinen Spätwerken einen individuellen künstlerischen Stil mit expressionistischen Zügen.

MD Prof. Alois J.Hochstrasser, Ehrenmitglied der Österr. Franz Schmidt-Gemeinde in Wien, wird die Aufführungen leiten. In seiner über 50 Jahre währenden Dirigentenlaufbahn hat er dieses Werk, das zu seinen „Favoriten“ zählt, national und international in nahezu 30 Konzerten dirigiert.

Ausführende sind das Orchesterverein der Gesellschaft der Musifreunde Wien und der Internationale Franz Schmidt-Concertchor Graz-Maribor , bestehend aus Mitgliedern des Grazer Concertchors und des Konzertchors Maribor.
Dazu kommen Solisten von internationalem Rang wie Johannes Chum (Johannes) und KS Robert Holl(Stimme des Herrn), die zu diesem Werk durch oftmalige Mitwirkung eine besondere Beziehung haben. Die weiteren Solopartien werden von Nicola Proksch, Barbara Hölzl, Jan Petryka und Thomas Tatzl gesungen, das anspruchsvolle Orgelsolo spielt Robert Kovacs.

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